Gute Schule 2020 und BAFA Energieberatung Kommunen | efiz!

Gute Kombination: Gute Schule 2020 und BAFA Energieberatung für Kommunen

Gute Schule 2020 Bafa kommunale Nichtwohngebäude
iStock.com/fotografixx

34 Milliarden Euro – so hoch ist der bauliche Sanierungsbedarf an den deutschen Schulen (Wir berichteten). Auch die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind sanierungsfällig, das zeigt eine Umfrage des WDR: 85 Prozent der 1.021 befragten Schulleiter im bevölkerungsreichsten Bundesland gaben an, dass ihre Schulen bauliche Mängel aufweisen. Schüler und Eltern beschweren sich insbesondere über desaströse und zum Teil ekelerregende Zustände in den sanitären Einrichtungen. Aber auch die Sporthallen, Klassenräume, Dächer und Schulhöfe sind betroffen. Der geschätzte Aufwand liegt der WDR-Umfrage zufolge bei etwa der Hälfte der Schulen bei über 100.000 Euro und übersteigt bei 17 Prozent der Schulen sogar eine Millionen Euro.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat nun mit der Initiative „Gute Schule 2020“ auf die Sanierungsforderungen reagiert. Zwei Milliarden Euro werden durch das Land NRW gemeinsam mit der NRW.Bank für ein Förderprogramm zur Modernisierung der schulischen Infrastruktur bereitgestellt. Das Land NRW wird dabei für die Kommunen die Tilgungen übernehmen. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt neben baulichen Maßnahmen in der Digitalisierung der Bildungsstätten.

Nachhaltiges Gesamtkonzept wird finanziell gefördert

Das Programm „Gute Schule 2020“ ist bei den Verantwortlichen in den Städten, Kommunen und Schulen in der Regel bekannt. Die Zuteilung des Geldes orientiert sich an der Anzahl der Schüler sowie der finanziellen Lage der Städte und Kommunen. Stefan Feldmann, Geschäftsführer der STF Energy GmbH dazu: „Das Problem ist allerdings, das nun in den Schulen, meistens durch die Hausmeister in Zusammenarbeit mit den Schulleitern, eine Sanierungsliste erstellt wird, die nicht alle Fördermöglichkeiten berücksichtigt.” „Natürlich kennen sich sowohl Schulleiter und Hausmeister sehr gut in ihren Schulen aus, aber ihnen fehlt in der Regel das notwendige Wissen, um ein effizientes und nachhaltiges Gesamtkonzept für die Sanierung aufzustellen.“ „Dabei wird gerade das so wichtige Gesamtkonzept zur Sanierung mit bis zu 15.000 Euro durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle gefördert.“

Ganz konkret sieht die Förderung des BAFA die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts oder die Neubauplanung energieeffizienter kommunaler Nichtwohngebäude vor. Das Sanierungskonzept kann entweder als Maßnahmenkonzept zur Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus in einem Schritt oder als Sanierungsfahrplan aufgestellt werden. Im Rahmen des Sanierungsfahrplans werden energieeffiziente Einzelmaßnahmen konzipiert, die dem Beratungsempfänger aufzeigen, wie er sein Gebäude in bauphysikalisch aufeinander abgestimmten Schritten umfassend sanieren kann. Im Weiteren enthalten beide Varianten kurzfristig umsetzbare Energiesparmaßnahmen, die nichtinvestiver oder gering investiver Natur sind.

Wer ist neben Schulen noch antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbständige kommunale Eigenbetriebe, kommunale Zweckverbände nach dem jeweiligen Zweckverbandsrecht, Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund sowie gemeinnützige Organisationsformen und anerkannte Religionsgemeinschaften, die Träger des Analyseobjekts sind.

Wir unterstützen Sie deutschlandweit! Rufen Sie uns unter: 02594 5093 110 an. Sie erreichen uns auch über das Kontaktformular:

Ihr Name

Ihre E-Mail-Adresse

Ihre Nachricht

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, sondern lediglich für die Kommunikation zwischen Ihnen und efiz! gespeichert. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier

UA-77035930-1